#coronacleanup

So viele Projekte hatten wir uns für den März vorgenommen. So viele tolle Aktionen mit tollen Menschen. Am vergangenen Samstag eine Müllwanderung in St. Ingbert, morgen ein Termin mit einer VHS, nächste Woche eine Müllwanderung in Fürth… jetzt liegt alles brach. Welch ein Glück, wenn man in Gehweite vom nächsten Wald entfernt wohnt und somit nur einen Katzensprung vom potentiellen nächsten CleanUp. Da wir ohnehin fast ausschließlich im „Familienverbund“ unterwegs sind, bietet sich ein Spaziergang (mit Müllbeuteln und Handschuhen in der Tasche) an.

Dreimal waren wir nun unterwegs – am letzten Donnerstag (wir hatten nur einen einzigen 35-Liter-Sack dabei, denn wir wollten ja nur kurz raus), am Sonntag (schließlich mussten wir doch das Auto holen, weil es zu viel war) und heute (zum Glück habe ich die beste Ehefrau der Welt, die auch ihr Home Office unterbricht, um einen Müllsack vorbeizubringen!).

Während wir am Sonntag eine kleine wilde Müllkippe samt Spiegel gefunden und entsorgt haben, hatten wir heute unzählige Folien aus der Landwirtschaft, die sich in Sträuchern verheddert, in Wiesen verteilt und im Boden festgesetzt haben. Bedenkt man, dass diese Wiesen letztlich gemäht und das Heu an die Tiere verfüttert wird, kann man sich vorstellen, wie viel Plastik die armen Rinder unfreiwillig zu sich nehmen müssen.

An den drei Tagen kamen insgesamt 46,5 Kilogramm Müll zusammen. Der Bauhof holt den Müll hier im Kreis Ottweiler weiterhin problemlos ab. Dafür sind wir sehr dankbar!