Saubermachen an der L121 – Teil 1

Die zugemüllten Straßengräben entlang der L121 zwischen Fürth und Hanauer Mühle waren ja bereits länger ein Thema. Leider nutzte auch das Engagement unseres Ortsvorstehers Otfried Ratunde und des Ottweiler Bürgermeisters Holger Schäfer in dieser Sache nichts: Landstraßen fallen in den Zuständigkeitsbereich des Landesbetriebs für Straßenbau und diesem ist der Aufwand zu groß, die Straße (komplett oder halbseitig) zu sperren, damit ein Cleanup-Team die Gräben reinigen könnte. Auch die örtliche Feuerwehr aus Fürth zeigte keinerlei Interesse daran, mit einem Fahrzeug abzusichern, damit saubergemacht werden könnte.

Bevor nun also das Gras sprießt und der Müll später einfach beim Mähen geschreddert wird, machten wir uns zu dritt auf den Weg, um uns ein Bild zu machen. Optimistisch hatten wir an diesem Samstag vor, immerhin die Hälfte der Strecke (ca. 1.500 Meter) auf der rechten Seite (von Fürth kommend) zu reinigen. Dort befindet sich eine Leitplanke, so dass es nicht so gefährlich ist. Effektiv geschafft haben wir 300 Meter. Und leider fand sich der Müll nicht nur an der Böschung und an der Straße, sondern auch in der Oster. Diesen konnten wir nicht einmal beseitigen, weil uns die nötige Ausrüstung dazu fehlte.

Auf dieser kurzen Strecke haben wir letztlich 700 Liter Müll mit einem Gewicht von 93 Kilogramm gesammelt. Jeder kann sich nun selbst ausrechnen, wie viel Müll wohl auf der gesamten Strecke zu finden ist. Dabei waren wir an den ganz schlimmen Stellen (hinter den Haltebuchten) noch gar nicht. Erwartungsgemäß wird es dort wohl übel aussehen, da Autofahrer schnell anhalten, die Tür öffnen und ihren Müll einfach die Böschung hinunterwerfen können.

Auch ein paar spezielle Stücke fanden wir unterwegs:

Am 7. März wollen wir einen zweiten Abschnitt angehen. Mal sehen, was dann noch so alles auftaucht.