Waldmohrer Straße

Auch den Müll sehen wir früher oder später wieder – er verschwindet nicht einfach.

Am Samstag waren noch einmal in Lautenbach unterwegs. Zuerst ein Stück entlang der L289 zwischen Friedhof und Anhöhe, denn dort lag jede Menge Verpackungsmüll und Flaschen im Straßengraben.

Leute, warum wirft man Flaschen aus dem Autofenster? Sind alle da draußen bescheuert? Der nächste fährt drüber und es sind nur noch Scherben. Muss das sein? Warum wirft man Dosen aufs Feld? Nachher wird das Metall geschreddert und die Tiere fressen den Mist.

Anschließend – das war unser ursprüngliches Ziel – ging es nochmal auf die Waldmohrer Straße. Weit kamen wir nicht. Wir schafften vielleicht 200 Meter, dann stießen wir auf eine ältere Ablagerung von Tapeten.

Schätzungsweise zehn Säcke mit den Resten einer (vermutlich unter anderem) Kinderzimmerrenovierung in stylischem Rosa lagen dort. Inzwischen natürlich schön mit Wasser vollgesogen wogen die Säcke mit der Raufasertapete annähernd 100 Kilogramm. Renovierung während des Corona-Lockdowns und der Bauhof hat zu? Dann einfach in den Wald damit! Sieht ja keiner und kostet nichts.

Damit brachten wir unseren Bollerwagen an seine Belastungsgrenze. Am Ende kamen 109 Kilo Müll zusammen und wir waren ganz schön kaputt.