Müll statt Ostereier

Über die Osterfeiertage waren wir insgesamt dreimal in Sachen Müll unterwegs.

Am Karfreitag starteten wir am Vereinsheim Roter Stern Bubach in Richtung Windräder. Hier hatten wir vor einigen Jahren einmal einen Geocache gemacht und kannten die Strecke daher bereits. Obwohl wir damit gerechnet hatten, dass sehr viele Leute unterwegs sein würden, war doch eher wenig los. Neben jeder Menge bemalten Steinen (ein als SaarStein gekennzeichneter Stein war auch dabei), konnten wir insgesamt auch 12 Kilogramm Müll einsammeln. Da durfte auch ein bisschen Trashposing sein 😉

Am Ostersonntag hatten wir uns den Wanderweg zwischen Hanauer Mühle und Hangard vorgenommen, jedoch wurde es dort bald so voll, dass wir uns dazu entschieden, lieber um die Bushaltestelle Hanauer Mühle zu sammeln. Den dort illegal entsorgten Müll hatten wir bereits vom Wanderweg auf der anderen Seite aus gesehen.
Zuerst reinigten wir also vom Wanderparkplatz aus bis zur Kläranlage. Auf dieser kurzen Strecke von nicht einmal einem Kilometer Länge kamen bereits 19 Kilogramm Müll zusammen.
Dann gingen wir hinüber zur Bushaltestelle, wo uns die reinste Müllkippe erwartete. Hier fanden wir nicht nur illegal entsorgte Auto- und LKW-Reifen, eine Anhänger-Bordwand und ein Skateboard, Hausmüll, Kleidersäcke und Pinkelflaschen, sondern auch ein Prosecco-Dosen-Friedhof. Wir haben nicht mitgezählt, aber es dürften sicher um die 50 Prosecco-Dosen gewesen sein. Gäbe es auf diese Dosen Pfand, würden sicher nicht so viele davon in der Umwelt landen.
Nach etwas mehr als einer Stunde hatten wir 61 Kilogramm Müll zusammen – und das war nur ein Tropfen auf den heißen Stein! Im Gebüsch hinter der Haltestelle liegen mindestens noch sechs blaue 120-Liter-Säcke Müll und fünf Reifen herum.

Am Ostermontag machten wir schließlich noch eine kleine Tour zum Lenzenthaler Hof und Richtung Lauftreff. Die Strecke ist erstaunlich sauber. In zwei Stunden kamen nur rund 6 Kilogramm Müll zusammen.

Insgesamt kamen an dem langen Osterwochenende somit 98 Kilogramm Müll zusammen, der nun nicht mehr die Umwelt belastet.