Es war jetzt ein langer Weg, aber schließlich wurden im Innerortsbereich von Illingen 8 weitere sichere Aschenbecher aufgestellt. Finanziert wurden diese zur Hälfte von der lokalen Cleanup-Initiative aus Illingen (Illingen engagiert gegen Müll) und dem Verfügungsfond zur Ortsmitte von der Gemeinde Illingen. So konnten insgesamt 3.300 Euro investiert werden.
Bereits vor 4 Jahren hatte Illingen engagiert gegen Müll der Gemeinde den ersten sicheren Aschenbecher gespendet.
Nun gibt es u.a. an den Wasserterrassen, dem alten Markt, der Illipse und dem Burgpark sichere Aschenbecher. Hier können Raucher ihre Zigarettenkippe sicher entsorgen und auch den Inhalt ihres Taschenaschenbechers entleeren.
In Illingen gelangen rund 35.000 Zigarettenkippen in die Umwelt. Dabei enthält eine einzige Zigarettenkippe genügend Gift, um ein Kleinkind zu töten.
Die Situation ist aber noch schlimmer, denn überall in den Kommunen stehen öffentliche Aschenbecher, bei denen Regenwasser über die Zigarettenkippen läuft und das vergiftete Wasser ins Erdreich versickert und somit auch ins Grundwasser gelangt.
Als Cleanup-Initiative bemängeln wir diesen verharmlosenden Umgang der Kommunen mit diesem Thema schon lange. Wie kann man einen Raucher von den Gefahren der Zigarettenkippe für die Umwelt überzeugen, wenn Kommunen es scheinbar egal ist, wenn das Gift der Kippen in den Boden gelangt.
Sichere Aschenbecher sind ausschließlich für Zigarettenkippen gebaut, damit es keine Durchmischung mit anderem Müll gibt. Flüssigkeiten können nicht hineingelangen und es geht auch kein Brandrisiko davon aus. Kinder gelangen nicht an die Kippen und auch für Tiere und Pflanzen geht keine Gefahr aus. Sogar ein Recycling des Kunststofffilters der Zigarettenkippen ist nach einem Entgiftungsprozess möglich.
Die Cleanup-Initiative aus Illingen macht immer wieder auf das Problem der Zigarettenkippen aufmerksam, bietet Infoveranstaltungen an und verteilt Taschenaschenbecher.
In Zusammenarbeit mit den Illinger Unternehmen sollen noch weitere sichere Aschenbecher angeschafft werden, damit flächendeckend die Möglichkeit einer sicheren Entsorgung geschaffen wird. Nur so kann es auch eine Verhaltensänderung hin zu mehr Verantwortung geben.
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